ASI investiert trotz der Krise (Badische Zeitung)

Eine neue CNC-Maschine soll das junge Unternehmen noch flexibler machen / Selbst ganze Schiffswellen entstehen im Rebgarten.

WEIL AM RHEIN. Während allenthalben wegen der Finanzkrise kürzer getreten wird, hat Andy Schöpflin kräftig investiert. Mit einer neuen CNC-Maschine macht sich das junge Unternehmen fit für den Markt und will vor allem noch flexibler werden.
So klein und fein die Firma, die Andy Schöpflin mit seiner Lebensgefährtin leitet, mit ihren drei Mitarbeitern ist, so gewaltig sind die Drehteile, die im Gewerbepark an der Rebgartenstraße entstehen. Bis zu einem Durchmesser von 34 Zentimetern und einer Länge von drei Metern messen die Werkstücke, die hier angefertigt werden – oft als Einzelanfertigungen. Wenn etwa eine neue Antriebswelle für ein Schiff benötigt wird, dann ist nicht nur die Präzision der Firma ASI – Andy Schöpflin Industriemechanik – gefragt, sondern auch die Schnelligkeit, mit der das Ersatzteil angefertigt werden kann.
Für Andy Schöpflin, der den Betrieb vor einem Jahr gegründet hat, gibt aber gerade diese Nischenproduktion die nötige Zuversicht, um trotz der Finanzkrise zu investieren. In der vergangenen Woche erhielt er ein “Päckchen”, stattliche fünf Tonnen schwer, auf das er schon lang gewartet hat: Eine CNC-Maschine. Sie ergänzt den Bestand an Drehmaschinen, Fräsen, an Bohrwerkzeugen, Glasperlenstrahlern oder Poliermaschinen, die im Einsatz sind.

Artikel Badische Zeitung (BZ) 09. April 2009, Foto:BZ/ senf

Comments are closed.